Unser Haus heißt Sie willkommen!

Das Verlassen der "eigenen vier Wände" ist für jeden Menschen eine große Umstellung, die manchmal viel Zeit und Verständnis braucht. Vertrauen und Vertrautheit müssen neu aufgebaut werden. Deshalb setzen wir in unserer Seniorenresidenz alles daran, dass Sie auch in Ihrer neuen Umgebung wichtige und liebgewonnene Gewohnheiten und Beschäftigungen beibehalten können. Wir unterstützen unsere Bewohnerinnen und Bewohner in der eigenständigen und individuellen Strukturierung ihres Tagesablaufes. Gleichzeitig sind wir nah und ansprechbar, damit unser Seniorenheim Ihre sichere Basis für ein gepflegtes Leben im Alter wird.

Frische und gesunde Mahlzeiten gehören für uns genauso zur Altenpflege wie ein abwechslungsreiches Angebot an Aktivitäten im Haus und in der uns umgebenden Natur in Altenburg, Borna oder Leipzig. 

In der stationären Pflege stehen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 

die Vorlieben und Wünsche der Bewohner im Mittelpunkt ihrer pflegenden Arbeit. Dafür bilden und qualifizieren sie sich beständig weiter. Unsere Arbeit gründet auf einer verständnisvollen und aktivierenden Betreuung.

Ausstattung

Unser Seniorenzentrum hat vier Wohnbereiche, in denen pflegebedürftige Menschen ein komfortables und sicheres Zuhause finden – von der Kurzzeitpflege bis zur höchsten Pflegestufe. Selbstverständlich ist das Pflegeheim barrierefrei und rollstuhlgerecht angelegt, sodass alle Bewohner und Bewohnerinnen sie bequem erreichen können. 

Unsere 32 Einzelzimmer und 34 Zweibettzimmer sind 19 bis 24 Quadratmeter groß, hell und freundlich. Auch vom Bett oder Rollstuhl aus ist der Blick ins Freie möglich. Die moderne und pflegegerechte Einrichtung lässt Raum für eine individuelle Gestaltung mit persönlichen Gegenständen und Kleinmöbeln. Musikhören, Kontakte pflegen oder Fernsehen: In den eigenen vier Wänden hat natürlich auch im Altenpflegeheim jeder Bewohner einen persönlichen TV-, Radio- und Telefonanschluss.

Über die Notrufanlage kann rund um die Uhr Hilfe und Unterstützung gerufen werden. 

Sämtliche Zimmer unserer Seniorenresidenz sind mit einem großzügigen Sanitärbereich ausgestattet. Zudem bieten wir ein zentrales Pflegebad mit Hubwanne und Badelifter auf jeder Etage.

Leistungen

Unser Seniorenwohnsitz liegt mit seinem wunderbar angelegten, großen Garten und der Terrasse direkt am Kammerforst. Bewohner, Angehörige, Freunde und Bekannte nutzen hier regelmäßig die zahlreichen Wanderwege, die zu Spaziergängen in der nahen Umgebung des Altenheimes einladen. In unserem Haus gibt es keine Besuchszeiten! Ziel unserer Arbeit ist es, bestehende soziale Kontakte zu erhalten und Angehörige in allen die Bewohner betreffenden Fragen zu beraten und ihnen Sicherheit zu geben.

Pflege

In unserem Pflegeheim beschäftigen wir ausschließlich gut ausgebildete Fach- und Pflegehilfskräfte. Zu qualitativ hochwertiger Altenpflege gehört für uns nicht nur der persönliche Kontakt. Auch unserer umfangreiches Beschäftigungsangebotes sorgt dafür, dass vorhandene Fähigkeiten gestärkt und vielleicht bereits Verlorenes wieder aktiviert und weiterentwickelt werden kann.

Aktivitäten

Für von Beschäftigungstherapeuten angebotene Aktivitäten wie Seniorengymnastik, Realitäts-, Orientierungs- und Gedächtnistraining, Gesprächs- und Gesangsgruppen sowie für die Förderung von Gestaltungsaktivitäten stehen den Bewohnern im Seniorenheim zwei kreativ gestaltete Räume zur Verfügung.

Verpflegung

Essen soll nicht nur gesund sein, es soll auch Spaß machen:  Deshalb werden in unserer hauseigenen Küche die Speisen täglich frisch zubereitet. Hochwertige Produkte und eine leckere Darreichung versorgen Leib und Seele mit allem, was ihnen guttut!

Neben der Vollkost werden bei Bedarf auch Sonderkostformen wie Diabetes-, Schon- oder pürierte Kost angeboten. Auch außerhalb der festgelegten Essenszeiten kann bei Bedarf etwas zu Essen bereitgestellt werden. Die Bewohner entscheiden selbst, ob sie im Speisesaal, der durch seinen antiken Stil und hohe, verzierte Decken beeindruckt, oder auf ihrem Zimmer essen möchten.

Glaube

Wenn der Prophet nicht mehr zum Berg kommt, kommt der Berg selbstredend zum Propheten: Uns ist es wichtig, dass alle Bewohner im Seniorenzentrum ihre individuellen Glaubensvorstellungen ausleben können. Unser Seniorenzentrum arbeitet eng mit der Kirchengemeinde Treben zusammen, außerdem lädt der Gemeindepfarrer regelmäßig zum Gottesdienst im Pflegeheim Hause ein.

Wohngruppen

Menschen mit Demenz verlieren nicht ihre Persönlichkeit, sondern diese Persönlichkeit verbirgt sich oder versinkt." Cora von Kooij

Wir Pflegenden wissen, dass die Pflege und Betreuung von Menschen, die an Demenz erkrankt sind, zu den schwierigsten und wichtigsten Aufgaben in der Altenpflege gehört. Für den Umgang mit dementen Menschen gibt es kein Patentrezept. Aber es gibt Erfahrungswerte, die uns und den erkrankten Personen helfen, ihrer Situation am ehesten gerecht zu werden. Demente Menschen brauchen Nähe, Ansprache, Berührung, Geborgenheit und viel Zuwendung. Sie brauchen Stimulation durch Bewegung und Raum , Geräusche, Stimmen und Gerüche. Vor allem brauchen sie das Gefühl "etwas zu tun" zu haben.

Mit dem Ziel der Gewinnung von mehr Lebensqualität haben wir eine Wohngruppe für an Demenz erkrankte Personen eingerichtet. Ein offenes, übersichtliches und warmes Ambiente und Möbelstücke, die Erinnerungen wecken, schaffen ein Umfeld, in denen sich demente Menschen wohl und sicher fühlen können und welches viel Freiraum für ihre individuellen Bedürfnisse zulässt. Wichtig ist uns, dass den Fähigkeiten und Defiziten der Bewohner Rechnung getragen wird. Auch eine Gruppengröße von nie mehr als zwölf Bewohnern und die Tatsache, dass jede/r Bewohner/in eine Bezugsperson im Pflegeteam hat, tragen dazu bei, Vertrautheit, Geborgenheit und Nähe zwischen Bewohnern der Hausgemeinschaft und den Pflegenden zu schaffen.

Chronik

1905 - 1908

Der Seniorenwohnsitz Plottendorf hat eine lange Tradition. Das heute denkmalgeschützte Gebäude entsteht in der Zeit von 1905 bis 1908. Eine Spende des Herzogs Ernst I. schafft die Vorraussetzung für den Bau eines großzügigen Altenheimes.

1944

In der Kriegszeit wird das Altenheim für kurze Zeit zum Lazarett. Nach Ende des Krieges, im Spätherbst 1945, wird die Einrichtung zu einer Heilstätte für Tuberkuloseerkrankte.

1966

Die Einrichtung öffnet seine Pforten erneut als Pflegeeinrichtung mit 158 Betten. Da diese Belegung die Kapazität des Hauses überschreitet, wird die Bettzahl in den darauf folgenden Jahren auf 120 reduziert.

1995

Die Einrichtung wird aus staatlichem Besitz in private Hände übergeben.

1999

Die Übernahme des Seniorenwohnsitzes durch Gesellschafter ermöglicht eine grundlegende Modernisierung des Hauses. Am 18. Juni 1999 wird der Grundstein für den Umbau des Altbaus sowie einem stilgerechten Anbau gelegt.

2001

Im Sommer 2001 werden die Bauarbeiten abgeschlossen. Seitdem erfreuen sich die 100 Bewohner an großen, wohnlichen und behaglichen Zimmern sowie an einer Ausstattung, die eine ganzheitliche, qualitativ hochwertige und persönliche Pflege ermöglicht.